Durchführung eines Updates oder Patches
Durchführung eines Updates (z.B. von
Version 8 nach 9) oder eines Patches (z.B. von Version 9.xxx nach
9.yyy):
Wenn QS-MED prof. bereits auf Ihrem System installiert
ist, müssen Sie nach dem Starten der "Start.exe" anstelle "Installation"
den Befehl "Update" anwählen.
Stellen Sie zuvor sicher, dass kein Anwender im Programm
eingeloggt ist. Benutzen Sie hierzu die QS-Stop-Funktion (siehe
Selbstverständlich sollten Sie vorher eine Sicherung (Kopie) des Programmverzeichnisses machen, sowie eine Datensicherung (bei den Datenbanken MS-SQL, ORACLE, INGRES und INFORMIX) durchführen!
Installation: Geben Sie bei der Pfadabfrage das Verzeichnis an, in
dem QS-MED prof. installiert ist. Das Update wird dann autom. installiert.
Im Falle eines Patches
Sollte in unseren Release Notes zu dem installierten Patch die Auslieferung eines neuen Moduls genannt sein, sollten Sie im Anschluss an die Installation, nachdem Sie QS-MED gestartet haben, den Befehl "Stammdaten -> Neue Bogendefinitionen einlesen -> Alle einlesen" ausführen, damit die neu integrierten Modul-Vorlagen zur Verfügung stehen.
Wenn Sie eine Mandanten-Installation verwenden müssen Sie nur das Hauptverzeichnis beim Update bzw. Patch angeben, nicht aber die Mandantenverzeichnisse!
Bitte verwenden Sie immer die neuste Vollversion bzw. das neuste Patch, für das von Ihrem KIS-Hersteller eine Freigabe besteht!
Die Funktion QS-STOP:
Beim Installieren eines Updates oder Patches ist es unbedingt
erforderlich, dass alle Anwender QS-MED prof. verlassen haben, und dass die
Importschnittstelle deaktiviert ist. Ist dies nicht der Fall, so bleiben
Dateien geöffnet, die dann beim Entpacken und Kopieren der neuen
Programmdateien nicht überschrieben werden können. Das Resultat ist eine
Mischung von Dateien neuer und alter Version, was zwangsläufig zu Problemen und
Ausführungsfehlern führt.
Da beim Betrieb in einem großen Netzwerk die Überwachung
des Anwenderstatus sehr aufwendig ist, stellt QS-MED prof. die Funktion QS-STOP
zur Verfügung.
Funktionsweise:
Im Arbeitsverzeichnis von QS-MED prof. wird eine leere
Datei mit dem Namen "STOP.QS" erstellt. QS-MED prof. zeigt dann allen
Anwendern, die im Programm eingeloggt sind, eine Meldung an, dass sie 5 Minuten
Zeit haben das Programm zu verlassen, danach werden sie automatisch
aus-geloggt. Durch das forcierte Ausloggen wird sichergestellt, dass auch
Mitarbeiter, die ihren Arbeits-platz verlassen haben ohne QS-MED prof. zu
schließen, den Installationsprozess nicht blockieren können.
So lange die Datei "STOP.QS" im
Arbeitsverzeichnis von QS-MED prof. steht, kann sich kein An-wender in das Programm
einloggen. Nach erfolgter Wartungsarbeit wird "STOP.QS" einfach
gelöscht, und damit ist die Sperre aufgehoben.
Besonderheit IP-Server:
Wenn bei Ihnen zum zentralisierten Datenbank-Zugriff
zusätzlich ein QS-MED IP-Server im Einsatz ist, muss dieser ebenfalls vor der
Installation des Updates/Patches gestoppt werden. Gehen Sie dazu in die Diensteverwaltung
des Serverbetriebssytems und stoppen Sie den Dienst "QSMED NETWORK
REQUESTER"!
Nach der Inst. ist dieser wieder zu starten.